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Unfallversicherung
Die Unfallversicherung ist für alle wichtig, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung oder Schwere-Krankheiten-Versicherung (Dread Disease) abschließen können, um den Verlust der Arbeitskraft zumindest nach einem Unfall abzusichern.

STANDARDFINANZ TIPP
Der Einschluss einer Dynamik sowie anderer Extras (z.B. Unfall-Tagegeld, Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld) ist nicht empfehlenswert.
Diese Versicherung ist wichtig für alle, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung oder Schwere-Krankheiten-Versicherung (Dread Disease) abschliessen können (z.B.Erwerbstätige mit Vorerkrankungen, Kinder, Rentner). Versicherungsschutz besteht im Allgemeinen 24 Stunden am Tag und weltweit.

Die Unfallversicherung ersetzt durch eine Kapitalzahlung und/oder eine Rente im Falle einer Unfallinvalidität den Verlust der Arbeitskraft.

Es gibt in der Regel zwei Versicherungssummen: Eine für den Fall einer Unfallinvalidität und eine für den Fall des Unfalltodes. Den Todesfallschutz benötigen jedoch nur diejenigen, die Hinterbliebene zu versorgen haben. Hier ist allerdings der Abschluss einer Risikolebensversicherung sinnvoller.  zur Anfrage

Lediglich die Mitversicherung einer geringen Versicherungssumme für den Todesfall ist ratsam, da bei eindeutiger Invalidität diese als Vorauszahlung beantragt werden kann. Anders als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung oder Schwere-Krankheiten-Versicherung (Dread Disease) wird keine vorher fest vereinbarte Leistung erbracht, sondern nur ein Prozentsatz der gewählten Invaliditätssumme ausgezahlt, welcher sich nach dem Grad der Invalidität richtet.

Zudem sollte eine Progression vereinbart werden. Dadurch steigen die Versicherungsleistungen bei höheren Invaliditätsgraden progressiv an, in der Regel ab 25% Invalidität bis zu 300% bei 100 Prozent Unfallinvalidität. Eine höhere Progression (z.B. 500 oder 1000%) ist nicht zweckmäßig, stattdessen sollte die Grundversicherungssumme bei Invalidität höher gewählt werden.

Der Einschluss einer Dynamik sowie anderer Extras (z.B. Unfall-Tagegeld, Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld) ist nicht empfehlenswert.

Zum Thema Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr lesen sie bitte das Kapitel  „Überflüssige Versicherungen“.

Wichtig ist also die Vereinbarung einer hohen Versicherungssumme für den Invaliditätsfall. Junge Leute und Hausfrauen sollten sich mit einer Grundsumme von mindestens 200.000€ versichern. Zusätzlich sollte eine Progression vereinbart werden. Bei dem Ernährer einer Familie sollte man die Invaliditätsgrundsumme nach seinem Alter und Einkommen festlegen.

Faustregel:

30 Jahre = 6x Bruttojahreseinkommen
40 Jahre = 5x Bruttojahreseinkommen
50 Jahre = 4x Bruttojahreseinkommen

Bei einer bestehenden Berufsunfähigkeitsversicherung oder Schwere-Krankheiten-Versicherung (Dread Disease) kann die Invaliditätssumme entsprechend reduziert und eventuell auf eine Progression verzichtet werden.  zur Anfrage

Die Texte sind der Broschüre „Gut und günstig versichert“ vom Bund der Versicherten e.V. Februar 2005 entnommen.
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