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Valorennummer
In der Schweiz verwendete Kennnummer von Wertpapieren.

Value-Ansatz
Unternehmen werden nach konventionellen Bewertungskriterien (KGV, …) bewertet. Der Fondsmanager bzw. das Asset Management Team investiert somit in günstig bewertete Unternehmen.

Variabel verzinsliche Obligationen
Obligationen, deren Zins viertel- oder halbjährlich mit der Entwicklung des jeweiligen Referenzzinssatzes ändert. Ein häufiger Referenzzinssatz ist der Libor (London Interbank Offered Rate).

Venture Capital Fonds
Investmentfonds, die in kleine Unternehmen einer Wachstumsbranche investieren. Der Fondsmanager bzw. der jeweilige Anleger erwartet sich hohe Renditen. Beim eingesetzten Anlagevermögen handelt es sich aber um Risikokapital, das heißt, solche Fonds sind hoch spekulativ, das Verlustrisiko ist vergleichsweise hoch.

Veranlagungsgrad
Der Veranlagungsgrad sagt aus, wie viel Prozent des Fondsvolumens in Wertpapieren investiert sind.

Verfügbarkeit
Eine KAG ist verpflichtet, Anteile eines offenen Fonds börsentäglich zurück zu nehmen. Der Kunde soll jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist über sein Vermögen verfügen können.

Vergleichsindex
Siehe auch: Benchmark

Verkaufsprospekt
Die Kapitalanlagegesellschaft hat für die von ihr verwalteten Sondervermögen einen vereinfachten und einen ausführlichen Verkaufsprospekt mit den Vertragsbedingungen dem Publikum zugänglich zu machen. Für Immobilien-Sondervermögen und Dach-Hedgefonds (Dach-Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken) darf ein vereinfachter Verkaufsprospekt nicht erstellt werden. Sowohl der ausführliche als auch der vereinfachte Verkaufsprospekt müssen die Angaben enthalten, die erforderlich sind, damit sich die Anleger über die ihnen angebotene Anlage und insbesondere über die damit verbundenen Risiken ein begründetes Urteil bilden können. Darüber hinaus sind zahlreiche weitere Angaben erforderlich wie etwa Name und Auflagedatum des Sondervermögens, Angabe der Stellen, bei denen Jahresberichte und Halbjahresberichte erhältlich sind, Kurzangaben über die für den Anleger bedeutsamen Steuervorschriften, Geschäftsjahresende, Name des Abschlussprüfers, Beschreibung der Anlageziele, …

Vermögensaufstellung
Übersicht über den Bestand des Fondsvermögens bzw. des Portfolios zu einem bestimmten Zeitpunkt. Der Rechenschaftsbericht einer Investmentgesellschaft enthält ebenfalls eine Vermögensaufstellung.

Vermögensverwaltung
Professionelle Verwaltung des Wertpapiervermögens durch unabhängige Vermögensverwalter wie der IMB Vermögensverwaltung GmbH. Die Anlageentscheidung wird dabei vom Asset Management Team selbständig getroffen entsprechend der mit dem Kunden vereinbarten Anlagegrundsätze.

Vermögenswirksame Leistungen (VL)
Vermögenswirksame Leistungen dienen der Vermögensbildung des Arbeitnehmers und werden unter bestimmten Voraussetzungen vom Arbeitgeber und vom Staat gefördert. Eine Möglichkeit besteht in der Anlage von maximal € 400,- jährlich in einen Investmentfonds, der vom Staat mit einer Arbeitnehmer-Sparzulage in Höhe von 18% gefördert wird (neue Bundesländer 22% jährlich). Voraussetzung ist, dass der Aktienanteil des Fonds mindestens 60% beträgt. Zusätzlich kann der Arbeitnehmer einen Bausparvertrag mit einer jährlichen Sparprämie in Höhe von € 470,-abschließen, der vom Staat mit 9% jährlich gefördert wird. Die staatliche Förderung ist abhängig vom zu versteuernden Einkommen des Arbeitnehmers. Die Grenze liegt bei € 17.900,- für Alleinstehende und € 35.800,- für Verheiratete (gemeinsam veranlagt). Die Mindestdauer eines VL-Vertrages beträgt 6 bzw. 7 Jahre, abhängig von der Form der Anlage.

Vertriebszulassung
Um eine Vertriebszulassung zu erhalten, müssen ausländische Investmentgesellschaften die Auflagen der zuständigen Aufsichtsbehörde erfüllen.

Verwaltetes Vermögen
Gesamtheit aller von einer Gesellschaft oder einem Vermögensverwalter betreuten Anlagevolumina.

Verwaltungsgebühr
Die Verwaltungsgebühr ist jene Gebühr, die die Kapitalanlagegesellschaft für die Verwaltung der Fonds bekommt, bzw. ein Vermögensverwalter für sein aktives Management.
Siehe auch: Managementgebühr

Volatilität
Die Volatilität ist ein Maßstab für die Schwankungsintensität eines Wertpapierkurses oder Portfolios. Um die Volatilität zu messen, wird die durchschnittliche Entwicklung z.B. des Fondsanteils über einen bestimmten Zeitraum gemessen. Anschließend wird diese durchschnittliche Entwicklung genommen und gemessen, wie weit sich der Kurs des Fondsanteils in diesem Jahr von der durchschnittlichen Entwicklung entfernt hat. Somit berechnet man also die Schwankungsbreite um einen Mittelwert (durchschnittliche Entwicklung). Je größer diese Schwankungsbreite (Volatilität) ist, umso risikoreicher ist die Anlage in diesem Fonds bzw. Portfolio.

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