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Länder-/Regionenfonds
Fondsart, die ausschließlich oder überwiegend in bestimmten Ländern (z.B. USA, Deutschland, Österreich, …) oder Regionen (z.B. Europa oder Euroland, Asien/Pazifik) investiert.

Langläufer
Bezeichnet festverzinsliche Wertpapiere mit langer Laufzeit bzw. Restlaufzeit, also mehr als zwei Jahren. Fonds, die bevorzugt in diese Papiere investieren, werden auch Langläuferfonds genannt.
Gegenteil: Kurzläufer

Längste Verlustperiode
Beschreibt die längste Zeitspanne innerhalb eines bestimmten Beobachtungszeitraumes, in welcher ein Investmentfonds oder ein Portfolio eine negative Rendite erwirtschaftet hat.

Large Caps
Kurz für "large capitalization". Bezeichnet große Unternehmen mit hoher Markt-/Börsenkapitalisierung.
Gegenteil: Small Caps

Laufzeit
Zeitraum einer im Fonds enthaltenen Anleihe zwischen Kreditauslage und seiner Tilgung bzw. Rückzahlung

Laufzeitfonds
Laufzeitfonds sind mit einer Endfälligkeit versehen, d.h. die Laufzeit des Fonds ist bereits von Beginn an begrenzt. Das eingezahlte Kapital bleibt bis zum Ende der Laufzeit im Fonds enthalten, der Anleger kann seine Anteile jedoch - wie bei zeitlich unbegrenzten Fonds möglich - börsentäglich verkaufen. Sinkt während der Laufzeit der Marktzins, wird der Fonds vorzeitig geschlossen, da die kalkulierte Rendite bis zur Fälligkeit für neu anzulegende Gelder nicht eingehalten werden könnte. Ist das Ende der Laufzeit erreicht, wird der Fonds aufgelöst, d.h. alle Anteile werden zum Anteilswert (inklusive der bis dahin angesammelten Erträge) an die Anteilinhaber zurückbezahlt.

Leerverkauf
Verkauf eines Wertpapiers ohne physische Deckung, es entsteht eine Short Position. Der Leerverkäufer borgt sich das Wertpapier aus (Wertpapierleihe) und verkauft es mit der Absicht, das gleiche Wertpapier zu einem späteren Zeitpunkt günstiger zurückzukaufen und es dann dem „Verborger“ retournieren zu können. Die Differenz zwischen Verkauf und Neuankauf bleibt im günstigsten Fall als Gewinn übrig.

Leverage / Leverage Effect
Mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz lassen sich mit derivativen Instrumenten größere Renditen erzielen, als es bei einer Investition in den eigentlichen Basiswert möglich ist. Dieser Effekt wird als Leverage bezeichnet. Dazu werden Kredite ausgenommen, um dieses Geld zusätzlich zu investieren. Steigt der Wert des Vermögens, bleibt dem Investor nach Rückzahlung der Kredite ein deutlich höherer Gewinn. Vorraussetzung dafür ist, dass der Effektivzinssatz des ausgeliehenen Kapitals unter der Performance auf dem Kapitalmarkt liegt. Der Leverage Effect wirkt aber auch in die Gegenrichtung: Fallen die Kurse der gekauften Wertpapiere, so muss der Investor wegen der Kreditaufnahme einen überhöhten Verlust tragen.

LIBOR
Kurz für: London Interbank Offered Rate. Kennzahl für den kurzfristigen, unter Banken am Standort London vereinbarten Geldmarktzinssatz, zu dem sich Banken kurzfristig Einlagen überlassen bzw. Geldmarktkredite aufnehmen.

Limit
Preisgrenze für einen Kauf- oder Verkaufsauftrag von Wertpapieren.

Limit-Order
Kauf- oder Verkaufsauftrag, der mit einem Limit versehen ist. LiquiditätBezeichnung für frei verfügbares Kapital.

Luxemburger Fonds
Bei Luxemburger Fonds deutscher Provenienz werden die Fondsanteile von Tochterunternehmen deutscher Investmentgesellschaften ausgegeben. Sie unterliegen Luxemburger Recht.

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