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Garantiefonds
Dieser Fondstyp garantiert dem Anleger am Ende der Laufzeit die Rückzahlung seines investierten Kapitals zur Gänze oder zu einem bestimmten Prozentsatz. Gleichzeitig kann der Anleger an den Kurssteigerungen der Märkte, die sein Fonds abdeckt, partizipieren. Voraussetzung ist jedoch die Bindung des eingesetzten Kapitals über eine bestimmte Dauer.

Gedeckt
Bezeichnung für die Position eines Stillhalters, der entweder die Aktien für den ausgestellten Call oder die Barmittel für den ausgestellten Put besitzt.
Gegensatz: ungedeckt
engl.: covered

Geldkurs
Jener Kurs, zu dem ein bestimmtes Finanzprodukt vom Händler erworben wird. Dieser liegt stets unter dem Briefkurs, d.h. dem Verkaufspreis. An dieser Geldbriefspanne, auch Spread genannt, können die Händler verdienen.
engl.: Bid-Kurs

Geldmarktfonds
Geldmarktfonds sind ausschließlich oder zum Großteil in Geldmarktinstrumente (z.B. Fest- oder Termingelder, Bankguthaben), also allgemein in kurzlaufende, verzinsliche Wertpapiere, investiert. Ständige Verfügbarkeit des Kapitals, dessen marktgerechte Verzinsung und geringe Kursschwankungen sind die Vorteile dieses Fondstypus.

Geldmarktinstrumente
Wertpapiere mit Laufzeiten von maximal einem Jahr, die am Geldmarkt gehandelt werden.

Geldmarktnahe Fonds
Geldmarktnahe Fonds legen das Anlagevermögen schwerpunktmäßig in fest- und variabel verzinsliche Rentenpapiere mit kurzen Restlaufzeiten von 0 bis 3 Jahren an. Darüber hinaus investieren sie in Geldmarktpapiere wie Einlagen-Zertifikate von Kreditinstituten sowie unverzinsliche Schatzanweisungen, Schatzwechsel und vergleichbare Papiere der OECD-Staaten. Geldmarktnahe Fonds eignen sich für kurz- und mittelfristig orientierte Anleger, die bei maximaler Sicherheit weitgehend unabhängig von Zinsschwankungen eine höhere Rendite als beim Sparbuch erzielen möchten. Sehr häufig werden sie auch, z.B. in Zeiten rückläufiger Aktienkurse, zum kurzfristigen Parken der Gelder genutzt.

Geldmarktzinssatz
Jener Zinssatz, den der Anleger für Bargeldguthaben und kurzfristig gebundene Gelder (bis zu einem Jahr) erhält. Er wird bestimmt durch den jeweiligen von der Europäischen Zentralbank (EZB) oder der Federal Reserve (FED) vorgegebenen Leitzinssatz, die Laufzeit sowie die Marktgesetzmäßigkeiten von Angebot und Nachfrage.

Gemischte Fonds
Gemischte Fonds verbinden die Wachstumschancen aus Engagements in Aktienwerten mit Renditen aus verzinslichen Wertpapieren. Das Fondsmanagement hat damit einen größeren Spielraum und kann den Schwerpunkt an die Marktverhältnisse anpassen, auch wenn sowohl für den Aktien- als auch für den Rentenanteil i.d.R. Höchstgrenzen festgelegt werden.Neben dieser Art sind seit Einführung des Investmentmodernisierungsgesetzes in Deutschland zum 01.01.2004 auch Mischfonds zugelassen, die in verschiedene Wertpapierarten und Immobilien sowie in Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken (Hedgefonds) anlegen. Üblicherweise wird in diesen Fonds ein Schwerpunkt festgelegt, der dem Anleger zeigt, welches Chancen-/Risikoverhältnis diesem Fonds zu Grunde liegt.

General Standard
Der General Standard ist neben dem Prime Standard ein seit dem 24. März 2003 neu bestehendes Marktsegment des deutschen Aktienmarktes. Da hierbei lediglich die vom deutschen Gesetzgeber für den Aktienmarkt vorgeschriebenen Mindesttransparenzanforderungen erfüllt werden müssen, ist er allein denjenigen Unternehmen vorbehalten, welche die erweiterten Prime Standard-Voraussetzungen nicht erfüllen können oder auf Grund ihrer Gesellschafterstruktur nicht erfüllen wollen. Die Aufnahme in die Auswahlindizes DAX, MDAX, SDAX, TecDAX und Nemax 50 ist für solche Unternehmen nicht möglich.

Genussrecht
Bezeichnung für jene Wertpapierart, die von Unternehmen ausgegeben wird und deren Ausgestaltung der Emittent bestimmen kann. Meist sind diese Papiere rententypisch aufgebaut, d.h. sie haben eine feste Ausschüttung, wobei diese in Geld- oder Sachleistungen erfolgen kann und von der Höhe des Unternehmensgewinnes abhängt. Im Konkursfall wird der Genussscheininhaber nach den Anleihegläubigern, aber vor den Anteilseignern (z.B. Aktionären), entschädigt.

Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist der Zeitraum, für dessen Schluss die KAG des jeweiligen Sondervermögens (Investmentfonds) eine Bilanz erstellen muss. Die wird in Form eines Jahresberichts dem Anleger zur Verfügung gestellt. Die Gesellschaft ist gesetzlich verpflichtet, einen solchen Bericht zu erstellen. Siehe auch: Rechnungsjahr

Geschlossene Fonds
Bei geschlossenen Fonds wird der Verkauf von Anteilen eingestellt, wenn ein vor Verkaufsbeginn festgelegtes Volumen für ein bestimmtes Projekt erreicht worden ist. Sehr häufig dienen solche Beteiligungsgesellschaften zur Finanzierung von Windpark-, Immobilien-, Schiff-, Flugzeug- oder Medienprojekten als Steuerabschreibungsmodell.

Geschlossene Immobilienfonds
Geschlossene Immobilienfonds sind juristisch als Personengesellschaften organisiert. Kapitalanleger werden Gesellschafter einer solchen Gesellschaft durch Erbringung einer Bareinlage. Die Summe dieser Bareinlagen bildet das Fondseigenkapital, welches – ergänzt durch gegebenenfalls benötigtes Fremdkapital – zum Erwerb der im Gesellschaftszweck bestimmten Immobilie verwendet wird. Die Anzahl der Gesellschafter ist begrenzt.

Gewichtung
Aussage über die prozentuale Verteilung von Wertpapieren, Wertpapierkategorien und Märkten innerhalb eines Investmentfonds oder eines Portfolios. Wird ein bestimmtes Segment im Portfolio stärker oder schwächer betont als in dem ihm zu Grunde liegenden Vergleichsindex, so spricht man von Übergewichtung bzw. Untergewichtung.

Gewinnschuldverschreibung
Ein Wertpapier, das neben der festen Verzinsung ein Anrecht auf einen variablen Anteil am Reingewinn der Gesellschaft verbrieft. Dieser variable Zinszuschlag ist an die Dividende gekoppelt und wird nach Erreichen einer bestimmten Höhe der Dividende wirksam.

Gewinnwachstum
Das Gewinnwachstum eines Unternehmens ist ein entscheidendes Kriterium zur Beurteilung der Renditeerwartungen einer Aktie. Insbesondere Growth Funds orientieren sich am langfristigen Wachstumspotenzial ihrer Investments.

Gläubiger
Derjenige, der aufgrund eines Schuldverhältnisses (begründet z.B. in Anleihen) vom Schuldner (Emittent) eine Leistung zu fordern berechtigt ist. Going PublicEinführung eines Unternehmens an der Börse durch öffentlichen Verkauf von Aktien.

Goldfonds
Bezeichnung für Investmentfonds, die ihr Fondsvermögen überwiegend in Aktien von Goldminen-Unternehmen anlegen.

Greenshoe
Englischer Begriff für „Mehrzuteilungsoption“. Im Fall einer Überzeichnung der Emission die Möglichkeit des Emittenten einer zusätzlichen Zuteilung von Aktien an die Zeichner der Emission.

Großanlegerfonds
Investmentfonds, die auf spezielle Anlegerinteressen von einzelnen Großanlegern zugeschnitten sind und i.d.R. nicht für den öffentlichen Vertrieb vorgesehen sind.

Growth Ansatz
Anlagestil jener Investmentfonds bzw. Portfoliomanager, die nur Aktien von Unternehmen aufnehmen, bei denen der Fondsmanager ein langfristiges Gewinnwachstum erwartet.

Growth Fund
Das Management dieser Fonds sucht nach Aktien, deren Wert in naher Zukunft beträchtlich zunehmen sollte. Solche Aktien sind in der Regel volatil und zahlen kaum Dividenden.

Grundkapital
Bezeichnet das Aktienkapital einer Aktiengesellschaft. Es entspricht zahlenmäßig dem Nennwert aller ausgegebenen Aktien.


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