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Effektivverzinsung
Mit Effektivverzinsung bezeichnet man die Jahresverzinsung in Prozent des eingesetzten Kapitals unter Berücksichtigung des Nominalzinssatzes des Anschaffungskurses und des Tilgungskurses. Die Effektivverzinsung entspricht der Rendite, wenn die Wiederveranlagung der Ausschüttung zur Ausgangsrendite möglich ist.
Eigenkapital
Mittel, die von den Eigentümern eines Unternehmens zu dessen Finanzierung aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn im Unternehmen belassen werden (Grundkapital plus Rücklagen plus Bilanzgewinn bzw. -verlust). Ein hoher Eigenkapitalanteil erhöht die Konkurrenzfähigkeit und Unabhängigkeit des Unternehmens.
Einflussfaktoren
Der Kurs von Wertpapieren oder Derivaten ist das Ergebnis von Angebot und Nachfrage am Markt. Zusätzlich wird der Kurs aber von bestimmten Einflussfaktoren überlagert. Wichtige, den Aktienkurs beeinflussende Faktoren, sind die wirtschaftlichen Erwartungen, die in ein börsenotiertes Unternehmen gesetzt werden, volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen (z.B. Zinsen), aber auch politische Erwartungen, Spekulationen und Interessenskäufe.
Einkommensfonds
Investmentfonds, die das das Ziel verfolgen regelmäßige Ausschüttung als Ertrag zu erwirtschaften. Solche Fonds investieren vor allem in festverzinsliche Anleihen und nur gelegentlich auch in Aktien mit hoher Dividendenausschüttung.
engl.: income funds
Einmalemission
Bei Einmalemissionen liegen die Forderungspapiere nur wenige Tage (der sog. Zeichnungsfrist) in den Banken zum Ersterwerb auf. Während dieser Zeit können sie zu den Emissionsbedingungen, d.h. zum Emissionspreis, erworben werden.
Einmalerlag
Wenn die Einzahlung des gesamten Anlagebetrages auf einmal erfolgt, so bezeichnet man dies als Einmalerlag.
Emerging Markets
Englischer Begriff für „Schwellenländer“, dazu zählen z.B. die Staaten Südamerikas oder Südostasiens.
Emerging-Market-Fonds
Investmentfonds, die hauptsächlich in Aktien und/oder Renten aus Schwellenländern investieren.
Emission
Öffentlicher Erstverkauf von Wertpapieren.
Emissionspreis
siehe auch: Ausgabepreis
Emissionsprospekt
Veröffentlichung der wichtigsten Angaben über den Emittenten und über die geplante Emission. Dadurch soll dem Anleger ermöglicht werden, sich über die mit dem Wertpapier verbundenen Rechte sowie die Vermögens- und Ertragslage und Zukunftsaussichten des Emittenten zu informieren.
Emittent
Gesellschaft oder Körperschaft, die zur Kapitalbeschaffung Wertpapiere ausgibt.
Ergänzungskapitalanleihe
Damit bezeichnet man eine Anleihe, die von den Banken zur Stärkung ihrer Eigenkapitalbasis begeben wird. Der Erlös der Emission wird dem Eigenkapital zugerechnet. Zinsen dürfen nur dann ausgeschüttet werden, soweit sie im Jahresüberschuss vor Rücklagenbewertung gedeckt sind.
Errechneter Wert
Der errechnete Wert ist der Wert eines Anteils und errechnet sich indem das gesamte Fondsvolumen durch die Anzahl der in Umlauf befindlichen Anteile dividiert wird.
Ertrag
Die Erträge eines Wertpapierfonds oder eines Portfolios setzen sich aus Zinsen bzw. Dividenden und den realisierten Kursgewinnen zusammen. Bei einem Ausschüttungsfonds werden die Erträge einmal jährlich ausgeschüttet (Ausschüttung), bei einem Thesaurierungsfonds werden die Erträge reinvestiert (Thesaurierung).
EURIBOR
European Interbank Offered Rate = Kurzfristiger Zinssatz auf dem Euro-Geldmarkt. Ewige AnleiheObligationen ohne Fälligkeitstermin. Ewige oder unendliche Anleihen leisten zwar regelmäßig Zinszahlungen, tilgen den Nominalbetrag aber nie. Um sein Kapital zurückzuerhalten, muss ein Anleger solche Obligationen an der Börse verkaufen.
Ex-Tag
Tag an dem der Kupon der laufenden Ausschüttung abgetrennt wird. Normalerweise ist das der Montag vor dem Datum der Ausschüttung.


